Hilfe für Menschen, die durch den Krieg in der Ukraine in Not geraten sind

Aktion kleiner Prinz

Aktion Kleiner Prinz hilft ukrainischen Flüchtlingen in Deutschland, Rumänien und Polen und unterstützt eine Klinik in der Ukraine

Bereits seit Anfang März unterstützt die Aktion Kleiner Prinz ihren langjährigen Kooperationspartner in Rumänien, die Caritas Satu Mare,  bei der Versorgung von ukrainischen Flüchtlingen. Es fehlt sowohl an Unterbringungs- Schlaf- und Waschmöglichkeiten als auch an Nahrungsmitteln, Wäsche und Hygieneartikeln.

Im April bat der Bürgermeister von Warendorfs polnischer Partnergemeinde Olesnica ebenfalls um Hilfe. Der erste Hilfstransport konnte am 3. Mai von der Aktion Kleiner Prinz auf den Weg gebracht werden, der zweite folgte am 9. Mai.

Die Hilfsgüter werden nach  genauen Bedarfslisten zusammengestellt. Soweit möglich, werden sie von den Projektpartnern vor Ort eingekauft.

In den Krankenhäusern der Westukraine fehlt es an Medikamenten. Niemand weiß, wie sich die Versorgungslage noch entwickeln wird. Auch hier hilft die Aktion Kleiner Prinz. Im April und im Juli konnte je ein  Hilfstransport mit dringend benötigten Medikamenten und medizinischem Bedarf nach Lwiw, im Westen der Ukraine, geschickt werden. Der medizinische Bedarf ist gemäß einer umfassenden Bedarfsliste unserer Projektpartner bestellt worden: Antibiotika, blutstillende Mittel, Schmerzmittel… Weitere Hilfen sind geplant.

In Zusammenarbeit mit ARCHEMED – Ärzte für Kinder in Not e.V, . finanzierte die Aktion Kleiner Prinz zwei Rettungsfahrzeuge für Charkiw im Osten der Ukraine.

Viele Frauen und Kinder, die ihre Heimat in der Ostukraine verlassen mussten und nun in der Gegend um Lwiw eine vorläufige Bleibe gefunden haben, benötigen für den täglichen Bedarf Hyygieneartikel, Pflegeartikel, Shampoo, Decken … Um auch hier gezielt helfen zu können, unterstützt die Aktion Kleiner Prinz ein Projekt für Binnenflüchtlinge der Don Bosco Mission, Bonn.

Die seelischen Verletzungen der Kinder werden wie in allen Kriegen groß sein. Die Aktion Kleiner Prinz bringt auch Malstifte und Papier für die Kinder mit auf den Weg, damit sie die Möglichkeit erhalten, Leid auszudrücken.

Auch für geflüchtete ukrainische Kinder und Jugendliche, die im Kreis Warendorf angekommen sind, setzt sich die Aktion Kleiner Prinz ein. In Zusammenarbeit mit dem Caritasverband für den Kreis Warendorf finanzieren wir die Stelle einer Fachkraft, die Ukrainisch und Russisch spricht und die Kinder bei der Verarbeitung von traumatischen Erlebnissen auf der Flucht unterstützt.

Viele Flüchtlinge nutzen Rumänien als Transitland und reisen zu Freunden und Verwandten in Europa weiter. Für diese Menschen fehlen z. B. Trockner, Waschmaschinen und Waschpulver, damit sie das, was sie am Leib tragen, waschen und trocknen können. Die Caritas Satu Mare stellt sich vor allen Dingen auf die Menschen ein, die länger in der Region Satu Mare und Baia Mare bleiben wollen oder müssen, da sie keine Freunde und Verwandte in den westlichen EU-Ländern haben. Es sind vor allem arme Familien, für die die Caritas in Satu Mare ein Haus im Nachbarort Baia Mare hergerichtet hat. Die Aktion Kleiner Prinz unterstützt dieses Projekt finaanziell.

Der Caritasdirektor Ioan-Laurentiu Roman sagte in einer Onlinekonferenz: „Wir müssen bei den Hilfen in Monaten denken, und wir werden uns eng mit den lokalen Partnern hier in Rumänien abstimmen.“  Die Aktion Kleiner Prinz hat Roman zugesagt, auch für den laufenden Lebensunterhalt von den 30 Flüchtlingen aufzukommen, die in dem Caritas-Haus in Baia Mare eine vorläufige Bleibe finden werden.