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Die Menschen haben diese Wahrheit vergessen, sagte der Fuchs,
Aber du darfst sie nicht vergessen.
Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast...

Antoine de Saint-Exupéry, 'Der kleine Prinz'

Jahresbericht 2015

Das vorherrschende Thema war im Jahre 2015 die Flüchtlingskrise.
Nach den bereits im Winter 2014/15 geleisteten Ersthilfen – hier konnte die Aktion Kleiner Prinz durch die Finanzierung von Lebensmitteln, Kohleöfen und Kohle das Elend vieler Fami- lien im Flüchtlingslager Mardin lindern - folgten in Zusammenarbeit mit unserer Projektpartnerin Leyla Ferman weitere Hilfsmaßnahmen. Für uns war die Hilfe dort an der Grenze be- sonders wichtig, damit die Menschen in ihrem Kulturkreis bleiben können und nicht zu einer gefährlichen Flucht mit dem Ziel von überfüllten Lagern gezwungen werden. So konnte dort in Siirt an der türkisch-syrischen Grenze ein Kinderraum für 50 Kinder unter 6 Jahren zum Lernen, Spielen, Essen, Verweilen, errichtet werden. Ein solches Stück Normalität ist wichtig für die teils schwer traumatisierten Kinder. Die Zusammenarbeit mit Frau Ferman wird übrigens 2016 fortgesetzt.

Im August 2015 wurde in Warendorf eine Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge eröffnet. Ein Aktionsbündnis rief zu Sachspenden auf. Die Aktion Kleiner Prinz übernahm die Aufgabe, die Spenden zu sammeln, die Kleidung zu sortieren und die Flüchtlinge einzukleiden. Es wurden Sonderabgabezeiten angeboten, damit wirklich jede Sachspende angenommen werden konnte. Die Spendenbereitschaft war überwältigend. Unsere Helferinnen und Helfer waren wieder einmal unermüdlich im Einsatz. Die Versorgung der Flüchtlinge mit Kleidung fand zunächst im Zentrum der Aktion Kleiner Prinz an der Beckumer Straße 36 statt. Später wurde an der Dr.-Rau-Allee eine neue Bleibe für diese Kleiderkammer, eine „Zweigstelle“, gefun- den.


Für den Deutschunterricht in der Erstaufnahmeeinrichtung Friedland finanzierte die Aktion Kleiner Prinz auch 2015 bebilderte Lehrbücher. Dieses Angebot ist sehr wichtig für Men- schen, die ohne Deutschkenntnisse zu uns kommen. Unsere Kontaktperson ist Christa Diebig, eine pensionierte Realschullehrerin, die selbst Deutschunterricht für Flüchtlinge gibt und sich sehr engagiert für sie einsetzt.


Natürlich beschränkte sich die Arbeit der Aktion Kleiner Prinz 2015 nicht auf die Flüchtlings- hilfe. Im Frühjahr besuchte unsere Projektpartnerin Teresita Koopmann wieder einmal ihre Heimat, die Philippinen, und kam mit guten Nachrichten zurück. Die Steyler Missionare, mit denen wir auf den Philippinen zusammenarbeiten, hatten gute Arbeit geleistet und für 63 Familien, die der verheerende Taifun Ende 2013 obdachlos gemacht hatte, einfache Häuser gebaut. Ein weiteres Projekt zur Schaffung einfachen Wohnraums in 120 Wohnhäusern im Gesamtwert von 100.000 Euro ist angelaufen.


Im April 2015 bebte in Nepal die Erde. Die Auswirkungen in dem ohnehin bitterarmen Land waren verheerend. Schnell konnte über die Warendorferin Monika Lucht der Kontakt zur Kinderhilfe Nepal aufgenommen werden. Die Aktion Kleiner Prinz rief zu Spenden auf, und die Spendenbereitschaft der Bevölkerung war groß. Mit 150.000 € konnten wir kurzfristig helfen, insbesondere durch den Wiederaufbau von Schulen. Von dem Erfolg der Maßnahmen konn- ten wir uns inzwischen während eines Besuchs in Nepal selbst überzeugen.


Ebenfalls im April wurden in Afghanistan die Opfer einer Lawinenkatastrophe in Zusam- menarbeit mit Shelter International mit Lebensmitteln im Wert von 20.000 € versorgt.
Im Kongo wurden 2015 mit finanzieller Unterstützung der Aktion Kleiner Prinz ein Kindergarten und eine moderne Geburtsstation gebaut. Wochen nach der Fertigstellung gab es Sturmschäden in Babdundu, und es konnte kurzfristig mit 2.000 € geholfen werden. Partner dort ist Dr. Otte, als Warendorfer vielen bekannt. Außerdem stellte die Aktion Kleiner Prinz Mittel für die zahnärztliche Versorgung zur Verfügung. Im Augenblick werden Gelder für eine Werkstatt geplant, die den Jugendlichen eine praktische Ausbildung ermöglichen soll.


Projekte, die die Aktion Kleiner Prinz regelmäßig unterstützt, sind das Reha-Zentrum St.Josef in Satu Mare / Rumänien, das Waisenhaus Good Shepherd Home in Indien, das Schulprojekt in Uganda, der Bunte Kreis mit medizinischen Hilfen für Frühchen und sonstige „Sorgenkinder“ in Deutschland und in Bosnien die sozialen Projekte der Oase, das Schulprojekt von Bread of Life in Prijedor und der Kindergarten Tuzla.
Beim Hoffnungslauf am 30. Mai 2015 machten sich insgesamt 2053 Menschen für die gute Sache auf den Weg. Trotz wechselhaften Wetters legten sie insgesamt 18.089 Kilometer zurück, „erliefen“ somit 18.089 Euro für die Kinderhilfsprojekte der Aktion Kleiner Prinz.


Mit Schreiben vom 23. Juni 2015 erhielt unser Schatzmeister die erfreuliche Nachricht, dass das DZI der Aktion Kleiner Prinz auch 2015 das DZI-Spendensiegel zuerkannt hat. Wir erhalten dieses Siegel seit 2002 in ununterbrochener Folge.
Am Samstag, dem 27. Juni 2015 übernahm die Deutsche Säbel-Nationalmannschaft offiziell die Schirmherrschaft für die Aktion Kleiner Prinz. Die Mannschaft ist sehr erfolgreich: 2014 wurde sie sensationell in Kazan Mannschafts-Weltmeister und 2015 Europameister in Montreux. Bei einem persönlichen Besuch in Warendorf besiegelten Max Hartung und Benedikt Wagner die Partnerschaft.


Vom 26. September bis einschl. 3. Oktober 2015 fand in der Halle an der Beckumer Str. 36 und im Außengelände der jährliche Trödelmarkt statt. Da das ganze Jahr über gesammelt, sortiert und verpackt worden war, gab es ein riesiges Angebot. Am Abend des letzten Tages stand fest, dass fast 40.000 Euro für die Kinderhilfsprojekte der Aktion Kleiner Prinz erwirt- schaftet wurden. Zu erwähnen ist, dass unsere Helferinnen und Helfer vor dem Trödelmarkt erst einmal die Halle ausräumen mussten, die wochenlang für die Einkleidung von Flüchtlin- gen genutzt worden war. Der Zeitplan schien kaum realisierbar, aber es klappte: Alles wurde rechtzeitig fertig, und der Trödelmarkt konnte, den rund 80 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sei Dank, pünktlich beginnen.
Im Warendorfer Weihnachtswäldchen übernahm die Aktion Kleiner Prinz auch 2015 für meh- rere Tage das Stockbrotbacken.


2015 konnten im Rahmen der Weihnachtspäckchenaktion rund 9.000 Pakete an rumänische Kinder verschickt werden. Darüber wird Herr Dr. Schubert gleich einen Film zeigen, der wunderbar festhält, wie viel Arbeit, Engagement und Herz diese Aktion begleiten. Auch die Weihnachtspäckchenaktion der Caritas unterstützten wir wieder finanziell. 130 Päckchen für Kinder aus sozial schwachen Familien konnten gepackt werden.
Weitere 100 Päckchen wurden von Aktiven der Aktion Kleiner Prinz direkt an Asylbewerber- kinder und Kinder aus sozial schwachen Familien verteilt.


Die erste Veranstaltung des Jahres 2015 war eine Dankeschönfeier für unsere Helferinnen und Helfer im Kneipp-Vereinshaus an der Beelener Straße, ein besonders netter, ab- wechslungsreicher Abend, mit dem Überraschungsbesuch des Prinzen Karneval.
Die letzte Veranstaltung des Jahres ist traditionell das Kindertheater. Christoph Bäumer vom Theater Don Kid’schote, Münster, ist seit Jahren in der Vorweihnachtszeit im Warendorfer TAW ein gern gesehener Gast. 2015 spielte er zur Freude der Kinder, wie auch der erwachsenen Begleiter, sein Stück „Don Kid’schote will Ritter werden“. Mehr als 600 begeisterte Kinder wurden im Theater zu Rittern und Ritterinnen.


Zu Beginn berichtete ich, dass das vorherrschende Thema die Flüchtlingskrise war. So war auch ein ganz besonderer Kraftakt der Transport nach Idomeni. Der konkrete Kontakt dorthin- ja immer unsere unabdingbare Voraussetzung - war besonders schwierig und kam durch die Hilfe unseres Gründers Klaus Schäffer zustande. Auch die Art der Lieferung hatte besondere Anforderungen. Mussten doch alle Kleidungen so sortiert sein, dass sie direkt verteilt werden konnten. Also galt es, Kisten mit Damenjacken, eine andere mit Damenhosen usw zu packen, für die Packerinnen Höchstanforderungen. Da möchte ich besonders Petra Brühl mit ihrem gesamten Team herzlich danken, die diese Stresssituation mit eisernen Nerven gemeistert hat.
Weitere neun Transporte gingen nach Rumänien, neun nach Bosnien.


All diese Aktivitäten können nur gelingen, weil sich viele Menschen tatkräftig einsetzen. Ihnen allen sage ich ein herzliches Dankeschön! Wenn mir zu dem Dank eine Steigerung einfallen würde, ich würde gern diese Ausdrücke wählen: besonderer Dank, höchster Dank, Superdank, alles ist mir eigentlich immer noch nicht aussagekräftig genug.
So verweise ich auf eine mehr als wichtige Einladung und Entscheidung.
Um all diese Hilfseinsätze zu erleichtern, um doppelte Wege zur Dr.Rau-Allee und nach Freckenhorst zu vermeiden, um aus der Enge, die keinen Platz lässt zum Drehen und Wenden, herauszukommen, haben wir den Bau einer neuen Halle beschlossen und bereits ein Grundstück von der Stadt günstig kaufen können. So sollen Immobilien, die wir zur werterhaltenden Anlage geerbt haben, für einen guten Zweck verwendet werden. Das Grundstück liegt im Gewerbegebiet vor dem Wertstoffhof. Die Unterschrift beim Notar ist getan, es wird exakt vermessen, und der Bauantrag ist gestellt.
Dieses möchten wir als besonderen Anlass wählen und es Euch Allen vorstellen.
Bei einem Helfer-Dankeschöntreff am 1. Juli möchten wir auf unserem neuen Grundstück einen gemeinsamen Start feiern. Dazu lade ich Sie herzlich ein, vielleicht gelingt der Dank an alle besser durch Taten als durch Worte.

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Jahresbericht 2014

Der Beginn des Jahres 2014 wurde noch stark durch die Hilfen für Oper der Taifun-Katastrophe auf den Philippinen geprägt. Unsere Projektpartnerin Teresita Koopmann setzte im Januar ihre Direkthilfen im Katastrophengebiet fort. Nach der Verteilung von Lebensmitteln auf der Insel Cebu versorgte sie auf der Insel Bantayan, wo zu dem Zeitpunkt noch immer 30.000 Menschen obdachlos waren, viele Familien mit Dachblechen, damit sie sich vor dem tropischen Regen schützen konnten. Außerdem gelang es ihr trotz der katastrophalen Bedingungen, ein Gesundheitszentrum in Madridejos instandsetzen lassen. Mit finanzieller Hilfe der Aktion Kleiner Prinz wurde auch eine Grundschule in Madridejos wieder aufgebaut. Weitere Einzelheiten wird Ihnen das Ehepaar Koopmann später selbst berichten. Nach den ersten Hilfsmaßnahmen konnte die Aktion Kleiner Prinz in Zusammenarbeit mit den Steyler Missionaren inzwischen 63 einfache Wohnhäuser für obdachlose Familien bauen. Weitere Baumaßnahmen sind geplant.


Im Februar 2014 reisten Dr. Timm Schubert, Dieter Grothues und ich mit Thomas Diehl nach Haiti, um die Fortschritte beim Bau des Waisenhauses zu begutachten. Alles war auf einem guten Wege: die Schule bereits fertig, die Häuser für Jungen und Mädchen im Bau. Inzwischen sind übrigens sowohl das Mädchen- als auch das Jungenhaus bis auf Kleinigkeiten fertig gestellt, so dass wir das Projekt als abgeschlossen betrachten können.

Die schweren Überschwemmungen in Bosnien im Mai 2014 hinterließen ein Bild der Zerstörung und Verwüstung. Es gab Tote, die Häuser von Tausenden bosnischen Familien und die Infrastruktur waren zerstört. Auch in der Stadt Sanski Most, der Heimat unseres Projektpartners Daniel Sekic, hatten viele Menschen ihr gesamtes Hab und Gut verloren. Gemeinsam mit ihm brachten wir mehrere Hilfstransporte auf den Weg. Da der bosnische Staat allein wirtschaftlich nicht in der Lage war, die zerstörte Infrastruktur wieder aufzubauen, ließ Daniel Sekic im Sommer mit finanzieller Hilfe der Aktion Kleiner Prinz Klassenräume und den Musikraum der "Ersten Sanska“ Grundschule in Sanski Most renovieren. Die Arbeiten wurden im Herbst von ihm persönlich kontrolliert. Auf seiner Projektreise nach Bosnien und Herzegowina im November konnte auch Projektleiter Dieter Grothues die fünf renovierten Klassenräume in Augenschein nehmen. Schulleiter Asmir Karbeg bedankte sich ausdrücklich bei der Aktion Kleiner Prinz für die schnelle und unbürokratische Hilfe. Er sagte, endlich könne der Unterricht wieder vormittags im Erdgeschoß stattfinden, und der bis in den Abend gehende 2-Schichtbetrieb im 1. Stock habe nun ein Ende.

Die Oase, die sich in Bosnien um benachteiligte Kinder und Jugendliche kümmert, war ebenfalls von der Flut betroffen. Sie wurde 2014 zusätzlich zum üblichen Budget mit 5.000 Euro für die Beseitigung von Flutschäden unterstützt.
Ebenfalls in Bosnien setzte die Aktion Kleiner Prinz 2014 die Unterstützung eines Schulprojekts der Organisation Bread of Life fort. Dank dieser Unterstützung können 30 Kinder aus bedürftigen Familien eine Schule besuchen. Wie überall, ist auch in Bosnien Bildung der einzige Weg aus der Armut. Dazu möchte die Aktion Kleiner Prinz Hilfestellung geben.


Die schrecklichen und grausamen Berichte aus Nahost reißen nicht ab und sind unerträglich. Wir riefen zu Spenden für Kinderhilfe Nahost auf. Direkt in den Krisengebieten können wir kaum etwas tun. Aber immer mehr vom Krieg betroffene Familien werden zu Flüchtlingen, müssen ihre Heimat verlassen und finden sich in einem Land wieder, dessen Sprache sie nicht beherrschen. Viele von ihnen kommen zunächst nach Friedland. Das ehemalige Durchgangslager fungiert heute als Erstaufnahmeeinrichtung für Menschen aus Syrien, dem Iran, Irak, Afghanistan und Eritrea. Die Flüchtlinge bleiben hier einige Wochen, ehe sie in die ihnen zugewiesenen Gemeinden vermittelt werden. Sprachkenntnisse sind eine Grundvoraussetzung für erfolgreiche Integration. Durch die private Initiative der pensionierten Realschullehrerin Christa Diebig können in Friedland Sprachkurse angeboten werden, die den Flüchtlingen die Chance geben, gleich zu Beginn ihres Aufenthaltes Grund- kenntnisse der deutschen Sprache zu erwerben. Da die materiellen Voraussetzungen für einen effektiven Unterricht fehlten, sprang die Aktion Kleiner Prinz ein und finanziert seitdem die Anschaffung von Bildwörterbüchern für die Schülerinnen und Schüler. Die Aktion Kleiner Prinz möchte mit dieser Unterstützung auch ein positives Zeichen setzen, besonders nach den negativen Schlagzeilen um Asylbewerberheime.

Ende 2014 konnte dank der persönlichen Kontakte eines Warendorfers ein Kontakt zur Kommune Mardin hergestellt werden. Mardin liegt nahe der türkisch/syrischen Grenze und ist dadurch Zufluchtsort für viele Flüchtlinge. Mit finanzieller Unterstüt- zung der Aktion Kleiner Prinz konnten über Frau Dr. Leyla Ferman, regionale Koordinatorin und Beraterin der jesidischen Flüchtlinge, Familien in einem Flüchtlingslager im Winter kurzfristig mit Kohle-Öfen, warmer Winterkleidung, Lebensmitteln und Kohle versorgt werden. Inzwischen haben wir auch spezielle Räume für Kinder finanziert.


Im September 2014 besuchten Dr. Timm Schubert, Klaus Chmiel und ich Elvira Pöhland in Uganda. Es war eine bewegende Projektreise, die man nicht in wenigen Worten schildern kann. Den Bericht finden Sie auf unserer Internetseite. Wir stellten fest, dass Frau Pöhland ausgezeichnete Arbeit leistet. Bereits Anfang des Jahres hatten wir beschlossen, ihr Gesundheits- und Bildungsprojekt auch 2014 mit 45.000 Euro zu finanzieren.


Nicht alle Projekte kamen bisher in diesem Bericht zur Sprache, weil sich 2014 aktuell nichts Neues ergeben hat. Hier einige Informationen:

Wie gewohnt, förderten wir die Arbeit der Caritas Satu Mare, Rumänien. Nach einem „Hilferuf“ der Caritas, die uns mitteilte, die Kleiderspenden seien stark zurückgegangen, intensivierten wir außerdem unsere Bemühungen, die Caritas mit Kleiderspenden zu versorgen.
Auch die Zusammenarbeit mit dem Bunten Kreis Münsterland, der sich um Familien kümmert, in die ein frühgeborenes oder behindertes Kind hineingeboren wird, wurde 2014 fortgesetzt.
Im Kongo unterstützte die Aktion Kleiner Prinz den Bau einer Geburtshilfestation in Kalungu.


Unsere Projektpartnerin Brigitte Weiler setzte auch 2014 mit finanzieller Unterstützung der Aktion Kleiner Prinz ihre gefährlichen Hilfslieferungen für Menschen in Afghanistan und Pakistan fort. In Afghanistan half sie unter anderem Opfern des Erdrutsches, verteilte warme Winterkleidung und Medikamente.

Unsere jahreszeitlichen Aktivitäten:
Der Hoffnungslauf für Kinder in Not am Samstag nach Pfingsten, der inzwischen für viele Menschen aus Warendorf und den benachbarten Ortschaften ein fester Termin ist, brachte 2117 Menschen auf die Beine. 17.985 km legten sie insgesamt zurück. Das bedeutete 17.985 Euro für die Kinderhilfsprojekte der Aktion Kleiner Prinz, denn die Sparkasse Münsterland Ost sponsert den Lauf seit Jahren mit 1€ pro zurückgelegtem km.
Ein bewegendes Begegnungskonzert erlebten die knapp 1.000 Konzertbesucher am Sonntag 6. Juli in der ausverkauften Halle A der Sportschule der Bundeswehr. Rolf Zuckowski, ein Kinderchor aus Elster und der Freckenhorster Kinderchor hatten einen bunten Reigen bekannter und neuer Lieder vorbereitet. Kleine wie große Be- sucher sangen und klatschten begeistert mit. Zum Nachdenken regte ein kurzes Mu- sical an, in dem die Kinder aus dem Hochwassergebiet ihre Eindrücke schilderten. Mit diesem Konzert bedankten sich Rolf Zuckowski und die Kinder aus dem ehemaligen Hochwassergebiet an der Elbe für die Hilfe der Menschen aus der Warendorfer Region.


Kurz nach dem Ende des Trödelmarktes stand am 3. Oktober das tolle Ergebnis fest: 36.140 Euro wurden an den sieben Verkaufstagen für die Kinderhilfsprojekte der Aktion Kleiner Prinz erwirtschaftet. Rund 80 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer waren an den Verkaufstagen und schon Wochen vorher unermüdlich im Einsatz. Besonders gefreut haben sich alle Beteiligten über die gute Stimmung während des Trödelmarktes. Es wurde gelacht und gefeilscht, und es gab viele nette Gespräche und positive Rückmeldungen der Besucher.
Vom 28.11. - 4.12. übernahm die Aktion Kleiner Prinz im Warendorfer Weihnachts- wäldchen das Stockbrotbacken.


Weihnachtspäckchenaktionen:
Nach mehrmaligem, fast ungläubigem Kontrollieren der Liste stand fest, dass bis zum Nachmittag des 26. November insgesamt rund 12.000 Päckchen für bedürftige rumänische Kinder gespendet wurden. Einige Spender nutzten die Gelegenheit, ihre Päckchen noch nachträglich am Zentrum der Aktion Kleiner Prinz an der Beckumer Straße abzugeben, wo einer der LKW am Nachmittag mit dringend benö- tigten Hilfsgütern komplettiert wurde. Alle Päckchen konnten noch angenommen und eingeladen werden und brachten viel Weihnachtsfreude zu bedürftigen rumänischen Kindern.
Aber nicht nur in Rumänien, sondern auch in Deutschland gibt es Kinder, denen die Eltern zu Weihnachten nichts oder nur wenig schenken können. Deshalb finanziert die Aktion Kleiner Prinz seit sechs Jahren eine Aktion der Caritas. In Absprache mit den Eltern packen die Mitarbeiterinnen aus verschiedenen Bereichen der regionalen Caritas ganz besondere Päckchen. Sie enthalten Dinge, die die Kinder sich sehnlichst wünschen oder dringend benötigen. 2014 wurden 130 Päckchen gepackt. Erstmalig wurden im Dezember auch knapp 80 Päckchen für Kinder von Asylbewerbern und Flüchtlingen gepackt, die zu Weihnachten kaum weitere Geschenke zu erwarten haben. Die Freude der beschenkten Kinder und Familien war bewegend und hat die verteilenden Helfe- rinnen und Helfer der Aktion Kleiner Prinz ihrerseits reich beschenkt.

Kindertheater:
Maxx Wolke, der in Himmelshausen direkt neben dem Himmalaya lebt, reparierte am 2. Dezember im Warendorfer TAW kaputte oder nicht zu Ende geträumte Träu- me. Maxx Wolke alias Christoph Bäumer vom Theater Don Kid'schote, Münster, be- geisterte in zwei ausverkauften Vorstellungen Kinder und Erwachsene mit seiner phantasievollen Darstellung eines überforderten Tüftlers. Die Kinder äußerten lautstark ihre Meinung, wenn Maxx Wolke auf Irrwege geriet und seine wunderbare Werkstatt durch eine Traumfabrik ersetzte.


Dank:
Ein solcher Jahresrückblick zeigt, wie vielfältig und intensiv unsere Aktivitäten waren, und es ist leicht vorzustellen, welche Organisation, wie viele Hände, wie viele Stunden Einsatz, nötig waren, um das zu stemmen. Jedem Einzelnen möchte ich herzlich im Namen Aller danken. Ich könnte viele einzelne Namen nennen, deren Einsatz beim Packen, beim Sortieren, beim Fahren, beim Schreiben, beim Planen, beim Verkaufen.... besonders groß ist. Mögen sich alle Helfer besonders angesprochen fühlen und möge das gute Gefühl, Kindern zu helfen, alle erfüllen. Das ist unser eigentlicher Dank.

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Jahresbericht 2013

Das Jahr 2013 wurde in besonderem Maße geprägt durch zwei große Katastrophen: die Überschwemmung im Elbe-Havelgebiet und den Taifun Haiyan auf den Philippinen.
Das Elbehochwasser
Im Juni 2013 wurde das Elbe-Havelgebiet nach anhaltenden Regenfällen überschwemmt. Die Not der betroffenen Menschen war und ist groß. Wohnhäuser, aber auch Kitas und Ju- gendheime, standen unter Wasser. Freunde und Förderer reagierten spontan auf den Spen- denaufruf der Aktion Kleiner Prinz. Gemeinsam mit Rolf Zuckowski und dem Verein Elbkin- derland e.V. bemühte sich die Aktion Kleiner Prinz um schnelle Hilfe, vor allem auch für die Kinder, von denen viele traumatisiert waren. Rolf Zuckowski zu der Hilfsaktion: „Wir haben an der Elbe oft miteinander gesungen und gefeiert, nun heißt es, auch in der Not füreinander da zu sein." Die Aktion Kleiner Prinz finanzierte zunächst mehrere betreute Ferienfreizeiten, unter anderem auch ein „Aufbaucamp“, in dem mit Hilfe von Jugendlichen eine beschädigte Freizeiteinrichtung wieder aufgebaut wurde.
Im Oktober besuchte ich gemeinsam mit Herrn Heinz-Josef Schulze Kappelhoff und den Verantwortlichen von Elbkinderland e.V. das Elbe-Havelgebiet.
Wir waren entsetzt über die Schäden, aber auch angetan von der Hilfsbereitschaft und der Gemeinschaft untereinander. Die Hilfen wurden vom Arbeitskreis Fluthilfe koordiniert, der sich aus verschiedenen Organisationen, Gemeinden und Pfarreien vor Ort zusammensetzt. So konnte zahlreichen Familien in besonderen Härtefällen geholfen werden. Noch heute leben Familien, deren Haus zerstört ist, in für sie angemieteten Containern.
Für die Hilfs- und Spendenbereitschaft werden Rolf Zuckowski und die Aktion Kleiner Prinz sich mit einem Konzert am 6. Juli Warendorf bedanken.
"Bangon Philippino!" - Steh wieder auf, Philippino!
Dieser Satz an dem zerstörten Rathaus von Ormoc auf der Insel Leyte hat Teresita Koop- man tief beeindruckt. Schon kurz nach dem verheerenden Taifun, der im November 2013 große Teile der Philippinen zerstörte, war sie vor Ort. Teresita Koopmann ist gebürtige Phi- lippinin und hatte lange vor der Katastrophe einen Urlaub in ihrem Heimatland geplant. Statt Urlaub zu machen, wollte sie ihren Landsleuten beistehen und bat die Aktion Kleiner Prinz um Hilfe.
Sofort nach ihrer Ankunft begann Teresita Koopmann, gemeinsam mit einer Freundin in abgelegenen Dörfern, die von keiner Hilfsorganisation erreicht worden waren, zunächst Nah- rungsmittel und Dinge des täglichen Bedarfs wie Reisnudeln, Dosenfisch, Seife, Kerzen und vieles mehr zu verteilen. Später versorgte sie Familien mit Dachblechen zum Schutz vor den häufigen Regenfällen. Durch das Engagement von Frau Koopmann konnte ein Gesundheits- zentrum wieder aufgebaut werden, so dass die Babys nicht mehr auf gestampftem Boden und unter freien Himmel geboren werden. Waisenkindern sichert sie die Möglichkeit, die Schule wieder zu besuchen.
Mit der Verteilung von 50-Kilo- Reissäcken für 36 Euro pro Stück sichert sie einer sechs- köpfigen Familien den Unterhalt für 4-6 Monate, d.h. runter gerechnet mit 1erreicht man, dass ein Kind 1 Monat keinen Hunger erleiden muss.

Nun zu unseren Projekten von „A“ wie Afghanistan bis „U“ wie Uganda:
Brigitte Weiler ist auf der Hut, wenn sie mit ihren drei Begleitern in den Tälern nördlich von Kabul / Afghanistan unterwegs ist. Die Gründerin der Hilfsorganisation Cabilla, die im Auf- trag der Aktion Kleiner Prinz in der Region Hilfsgüter verteilt, geht keine unnötigen Risiken ein und bemüht sich, möglichst wenig aufzufallen. Wie in den Jahren zuvor, verteilte sie im November und Dezember 2013 Winterkleidung und Schulmaterial in abgelegenen Tälern. Die Hilfsgüter wurden auf dem Markt in Kabul besorgt. 1500 Kinder versorgte Brigitte Weiler mit Anoraks und Schuhen. Viele Frauen in der Region haben ihren Mann verloren. Um ihnen die Chance für ein kleines eigenes Einkommen zu geben, verteilte Brigitte Weiler handbe- triebene Nähmaschinen und Stoffballen. In der Shaba-Gesundheitsstation wurde bereits sehnsüchtig die Medikamentenlieferung erwartet. Auf der Rechnung, die sie der Aktion Klei- ner Prinz mitbringt, sind 46 verschiedene Medikamente aufgelistet. 337.297 Afghani, das sind rund 4500 Euro hat die Lieferung gekostet, die nach Auskunft des lokalen Apothekers für ein halbes Jahr ausreicht.
Im Oktober 2013 unternahm ich gemeinsam mit Klaus Chmiel und Dieter Grothues eine Projektreise nach Bosnien. Wir waren beeindruckt von der Arbeit der Oase. Der Schwerpunkt der Arbeit hat sich von der psychosozialen Unterstützung, die als Folge des Krieges in be- sonderer Weise erforderlich war, hin zu einer hauptsächlich materiellen Unterstützung be- dürftiger und behinderter Kinder verlagert.
Wir besuchten auch eine Schule in Lubija. Früher hat es hier ein Stahlwerk gegeben, das geschlossen worden ist. Die Folge war eine Arbeitslosenquote von über 40 Prozent Wir wa- ren erschüttert über so viel Hoffnungslosigkeit und tatsächlichen Hunger. 90 Schüler werden von der Oase täglich durch ein Schulspeisungsprogramm unterstützt. Als wir beobachteten, wie ein etwa Zehnjähriger die Hälfte seines Brötchens aufsparte, um es seinem Bruder nach Hause mitzubringen, waren wir wie gelähmt. Spontan beschlossen wir, zusätzlich warme Winterkleidung für die bedürftigsten Kinder zur Verfügung zu stellen. Die Armut dort ist ein- fach unvorstellbar.
Zusätzlich verabredeten wir mit Bread of Life ein Schulprojekt in Prijedor. Der Kontakt war zuvor durch E-Mails und Telefonate geknüpft worden. Danko Malesevic, der Leiter von Bread of Life, ist gleichzeitig auch Leiter der evangelischen Gemeinde in Prijedor. 30 Kinder und Jugendliche, die bisher noch keine Schule besucht haben, sollen für einen Schulbesuch motiviert werden. Wir beschlossen, dass 50 Prozent Romakinder ausgewählt werden sollten. Wichtige Elemente des Projektes sind finanzielle Anreize wie Schulspeisung, Übernahme der Kosten für Kleidung und Schulmaterial. Auch die Eltern werden mit einbezogen. Das Problem ist, dass nur zehn Prozent der erwachsenen Roma eine Ausbildung haben und viele auch keinen Sinn darin sehen. Wenn sich diese Einstellung nicht ändert, wird sich gar nichts ändern. Für unsere Zustimmung zu diesem Projekt war wichtig, dass Bread of Life versicherte, Kinder und Jugendliche würden finanziell nur gefördert, wenn sie und ihre Eltern die ge- troffenen Vereinbarungen für einen regelmäßigen Schulbesuch einhielten.
Nach seiner Rückkehr von einer Inspektionsreise nach Haiti im März 2013 konnte Thomas Diehl von der Haiti-Not-Hilfe Enniger dem Vorstand der Aktion Kleiner Prinz Positives berichten, was ich nach einer weiteren Reise 2014 erneut zusammen mit Thomas Diehl, Dieter Grothues und Dr. Timm Schubert bestätigen kann. Die auf dem Waisenhausgelände gebau- te Schule ist fertig. Fünf Lehrer unterrichten seitdem nicht nur die Kinder, die in dem Wai- senhaus von FMCS wohnen, sondern mehr und mehr auch Kinder aus der Nachbarschaft. Die Schuluniform wurde betont einfach gehalten, um auch bedürftigen Kindern den Schulbesuch zu ermöglichen. Die Schule wurde in konventioneller Bauweise errichtet. Der Bauleiter hat gute Arbeit geleistet und den Bau einwandfrei und fristgerecht fertiggestellt.
Im Augenblick sind die beiden Wohnhäuser, je eins für Mädchen und für Jungen, im Bau und werden hoffentlich in sechs bis acht Monaten bezugsfertig sein.
Erfreulicherweise hat Herr Dr. Timm Schubert den Haitifilm bereits fertiggestellt und wird ihn gleich vorführen.
Regelmäßig berichtet Reverend Victor über das Waisenhaus und "seine" Kinder in Indien. Er schreibt, den Kindern gehe es gut. Sie lernten eifrig und bereiteten die Prüfungen vor. Während der Sommerferien 2013 hatte Reverend Victor 15 Kinder aus dem ehemaligen Tsunamigebiet neu ins Waisenhaus aufgenommen. Mit jetzt 48 Kindern ist die von ihm zu- gesagte Zahl von 45 bis 50 Kindern wieder erreicht. Zuvor hatten viele Kinder ihre Ausbil- dung abgeschlossen und danach das Haus verlassen.
Die angegliederte "Nest"-Schule ist zur "High School" aufgewertet worden. Damit honoriert die indische Verwaltung die Bedeutung der Schule für die Bildung im ländlichen Bereich.
Das Langzeitengagement der Aktion Kleiner Prinz im Kongo wurde 2013 fortgesetzt. Der Vorstand beschloss, den Bau einer Schülerbücherei für das Schulzentrum in Kimbulu, das inzwischen von 760 Kindern besucht wird, mit 25.000 Euro zu unterstützen. Begründung: Das Projekt ist nachhaltig. Bildung ist das Wichtigste, was einem jungen Menschen mitgege- ben werden kann, gerade in Krisenregionen.
Außerdem wurde eine Solaranlage für das Schulzentrum Kimbulu bezuschusst.
Im Juli 2013 erhielten wir Besuch von Lore Bohm aus Namibia. Frau Bohm erzählte von ih- ren neuesten Plänen. Sie möchte den Verein C.H.A.I.N. (Children with Handicaps Action in Namibia) unterstützen, der in Swakopmund ein Heim für behinderte Kinder unterhält und dieses vergrößern will. Sie plant, mit Hilfe von Sponsoren genug Geld zu sammeln, um den Bau des dazugehörigen Kindergartens zu finanzieren. Dazu bat sie um die Unterstützung der Aktion Kleiner Prinz.
Die vorgelegten Pläne waren so überzeugend, dass die anwesenden Vorstandsmitglieder spontan entschieden, dass die Aktion Kleiner Prinz die Kosten für die sanitären Anlagen des Kindergartens, Therapieräume, einen Schlafraum und den Spielplatz übernimmt. Die Bauar- beiten sollten im September beginnen. Inzwischen hat sich allerdings herausgestellt, dass das Vorhaben auf Anfang 2014 verschoben werden musste.
Bei ihrem Besuch berichtete Lore Bohm auch über die anderen von ihr unterstützten Kindergärten und erzählte von „ihren“ Kindern in den Slums, die ohne den Besuch dieser Kindergärten keine Chance auf eine gute Ausbildung hätten.
Benjamin Schaeffer, unser Projektpartner in Pakistan, bestätigte im Januar 2013 die Fertig- stellung der Schule in GM Khaskhaili Badin. 80 lernbegierige Kinder besuchen nun diese neue Schule, die von der Aktion Kleiner Prinz finanziert wurde. Die provisorische Zeltschule, die Kindern und Lehrern Atemwegs- und sonstige gesundheitliche Probleme beschert hatte, gehörte damit endgültig der Vergangenheit an.
In zwei Bauabschnitten wurden danach von der ARO Pakistan mit finanzieller Unterstützung durch die Aktion Kleiner Prinz insgesamt 117 einfache Wohnhäuser für pakistanische Fami- lien, Opfer der Überschwemmungskatastrophe, gebaut.
Im April 2013 beschloss der Vorstand, Benjamin Schaeffer auch die weitere Unterstützung in Form von Schulgeld für zehn Kinder der deutsch-pakistanischen Modellschule in Peshawar für zunächst drei weitere Jahre zuzusagen. Die Schule genießt hohes Ansehen und bildet einen Gegenpol zu den radikalen Koranschulen. Auch arme Kinder werden aufgenommen.
Im September 2013 finanzierte die Aktion Kleiner Prinz mit mehr als 6000 Euro den Transport von Schulmöbeln nach Pakistan. Hintergrund: In Deutschland müssen im-
mer mehr Schulen geschlossen werden. Aus diesem Grunde wurden Benjamin Schaeffer gut erhaltene Schulmöbel angeboten, die er für drei von ihm unterstützte Schulen in Pakistan, darunter die deutsch-pakistanische Modellschule, gut gebrauchen konnte. Herr Schaeffer bat darum die Aktion Kleiner Prinz um Übernahme der Transportkos- ten für zwei Container. In Pakistan gibt es keine Möbel in vergleichbarer Qualität, und selbst der Kauf minderwertigerer Möbel wäre mehr als doppelt so teuer wie der Transport deut- scher Schulmöbel nach Pakistan. Der weite Transport machte also in diesem Falle Sinn.
Das Budget für das Reha-Zentrum der Caritas Satu Mare / Rumänien wurde ab Januar 2013 auf 30.000,00 Euro pro Jahr erhöht. Trotz Mitgliedschaft in der EU ist Rumänien nach wie vor bitterarm. Die staatlichen Mittel würden für die Unterhaltung des Zentrums für behin- derte Kinder nicht ausreichen.
Ebenfalls nach Rumänien gehen die Hilfstransporte der Aktion Kleiner Prinz – im Septem- ber 2013 wurde der 200. Transport nach Satu Mare auf den Weg gebracht. Der LKW wurde mit Nahrungsmitteln und weiteren Dingen des täglichen Bedarfs komplettiert, die mit der Caritas Satu Mare im Vorfeld abgestimmt worden waren.
Rumänien ist auch das Ziel der alljährlichen Weihnachtspäckchenaktion, die 2013 am 27. November stattfand. Die Veranstaltung auf dem Warendorfer Wilhelmsplatz war wieder ein Erlebnis. Den ganzen Vormittag rollten Fahrzeuge an, Kindergruppen gaben stolz ihre Päck- chen an die Helfer auf den bereit stehenden LKW weiter. Man konnte sehen, wie viel Freude den Kindern das Schenken bereitete. Am Abend sah man nur zufriedene Gesichter. 11.350 Päckchen wurden gepackt, 11.350mal Weihnachtsfreude für Kinder, die größtenteils zu Weihnachten außer den Päckchen aus Deutschland keine Geschenke bekommen. Auf den für Satu Mare bestimmten LKW konnten außerdem neben den Weihnachtspäckchen drin- gend benötigte Hilfsgüter geladen werden. „Danke für die geschenkte Freude und Hoffnung, die sich in den leuchtenden Augen widerspiegeln", schrieb Tünde Löchli, Direktorin der Caritas Satu Mare. Sie berichtete, gerade im Winter seien die Kosten für die Heizung so hoch, dass viele Menschen sich außer den Grundnahrungsmitteln so gut wie nichts leisten könnten. An Geschenke für ihre Kinder sei nicht zu denken. Umso mehr freuten sich alle Be- schenkten über die liebevoll gestalteten Weihnachtspäckchen aus Deutschland. Auch aus Medias erreichten uns Fotos von der Verteilung der Päckchen, verbunden mit dem herzlichen Dank des Bürgermeisters.
Bei der Gelegenheit: Auch bedürftige deutsche Kinder wurden zu Weihnachten wieder von der Aktion Kleiner Prinz beschenkt. Wie in den Vorjahren, hatte die Warendorfer Caritas die Wünsche der Kinder und Jugendlichen erfragt und die Aktion koordiniert. So war sichergestellt, dass die Päckchen wirklich Freude in die Familien brachten.
In seiner Sitzung vom 08. Januar 2013 beschloss der Vorstand, das Gesundheitsprojekt von Elvira Pöhland in Uganda mit einem Gesamtvolumen von 70.000 Euro zu fördern. Über die abgeschlossenen Gesundheitsprojekte hatte der Vorstand zuvor detaillierte Rechenschaftsberichte erhalten. Der Vorstand war beeindruckt von Frau Pöhlands erfolgreicher Arbeit.
Zu den Projekten für 2013 gehörte neben Unterstützung im gesundheitlichen und medizinischen Bereich die Erweiterung einer Schule, der „Collage Nursery und Primary School Nyamirima". Der Ruf dieser Schule war so gut, dass die Zahl der Schüler innerhalb eines knappen Jahres von 52 auf 184 Kinder stieg und die Schule, wie Frau Pöhland berichtete, „aus allen Nähten platzte".

Einige regelmäßige Aktionen sind inzwischen aus dem Warendorfer Veranstaltungskalender nicht mehr wegzudenken.
Als erstes ist hier der Hoffnungslauf für Kinder in Not zu nennen, der immer am Samstag nach Pfingsten stattfindet - 2013 war das der 25. Mai. Er wurde im Jubiläumsjahr wieder mit einem „Froschrennen“ kombiniert.
Den ganzen Tag herrschte zwischen den Emsbrücken reges Treiben. Wo man hinschaute, sah man fröhliche Gesichter, und ein interessantes Rahmenprogramm sorgte für Abwechslung vor und nach dem Start. Die 2110 Teilnehmerinnen und Teilnehmer legten insgesamt 17.049 Kilometer zurück. Das bedeutete 17.049 Euro von der Sparkasse Münsterland Ost für Kinder in Not.
Die 1.200 knallroten Plastikfrösche starteten um 16 Uhr zwischen den Emsbrücken und schwammen mit mehr oder weniger Tempo bis zur Teufelsbrücke. Am Ziel wurden sie von Mitgliedern des Wassersportvereins Warendorf, des Tauchclubs Bluering und des Kreisfischereivereins aus dem Wasser gezogen. Für die ersten 30 Frösche gab es attraktive Prei- se. Die Durchführung des Froschrennens wäre ohne die Aktiven der Wassersportvereine, die zum Teil schon frühmorgens im Einsatz waren und unter anderem Gitter anbrachten und Frösche aufbliesen, nicht möglich gewesen.
Wir waren sehr zufrieden mit dem Verlauf und dem Ergebnis der Veranstaltung, die insge- samt, Frosch- und Bücherverkauf eingerechnet, mehr als 20.000 Euro für Kinder in Not einbrachte.
Beim großen Trödelmarkt vom 29. September bis einschl. 3. Oktober wurde mal wieder nach Herzenslust gefeilscht. Alle, Verkäufer wie Kunden, hatten viel Spaß daran. Endlich stand das tolle Ergebnis fest: 33.850 Euro für Kinder in Not, diesmal für die regionalen Pro- jekte der Aktion Kleiner Prinz.
Bunt ging es zu beim alljährlichen Kindertheater. Am 10. Dezember führte Christoph Bäu- mer vom Theater Don Kid’schote, Münster, im Warendorfer Theater am Wall das Weihnachtsmärchen William Goldtaler II auf. Rund 600 Kinder erlebten in zwei Aufführungen die wundersame Wandlung eines alten, geizigen Griesgrams in einen guten Menschen, der sei- nen Reichtum großzügig teilt und arme Kinder vor dem Erfrieren und Verhungern rettet. Die- se Verwandlung ging natürlich nicht von selbst. Neben den drei Geistern der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft war die überzeugte und lautstarke Unterstützung des jungen Publikums erforderlich. Christoph Bäumer verstand es auch diesmal wieder meisterhaft, sein Publikum zu verzaubern. Schon seit 2004 spielt er ein- bis zweimal im Jahr für die Aktion Kleiner Prinz im Warendorfer TAW. Da er von der Aktion Kleiner Prinz keine Gage nimmt, können wir die Einnahmen ungekürzt für unsere Kinderhilfsprojekte in aller Welt verwenden.

Was sonst geschah im Jahr 2013:
Im Februar 2013 wurde das maßgeblich von der Aktion Kleiner Prinz mitfinanzierte Psycho- soziale Notfallversorgungs-Mobil feierlich ans DRK übergeben. In diesem Rettungswagen ist auch an eine psychische Betreuung gedacht, und man hat die Möglichkeit sich zu einem Gespräch zurückzuziehen. Dieses Projekt war von Klaus Schäffer angeregt worden.
Da die Halle an der Beckumer Straße inzwischen „aus allen Nähten platzte“, freuten sich die Vorstandsmitglieder sehr, als im September Hans-Dietmar Wolff uns die Möglichkeit bot, einen leer stehenden Verbrauchermarkt in Freckenhorst mietfrei zu nutzen. Die Räume wer- den seitdem für die Zwischenlagerung der Kleiderspenden und Trödelvorräte genutzt.
Im Oktober 2013 erhielt die Aktion Kleiner Prinz zum 13. Mal in Folge das DZI- Spendensiegel.
Am 18. Oktober wurde auf Einladung von Klaus Schäffer im Zentrum das 20jährige Bestehen der Aktion Kleiner Prinz gefeiert.
Am 6. November lud der aktive Vorstand seinerseits die Gründungsmitglieder zu einer Feier im Schmeddinghoffhaus ein.
Im Dezember 2013 wurde die neue Broschüre der Aktion Kleiner Prinz der Öffentlichkeit vor- gestellt.
Dank
Abschließen möchte ich meinen Bericht mit einem Anliegen, das mir sehr am Herzen liegt: Ich möchte Dank sagen, Dank an alle Vorstandsmitglieder, alle zahlreichen Helfer, die sich engagieren, zeitlich und körperlich oft bis an die Grenzen der Leistungsfähigkeit und Dank an alle Spender, die den Grundstein aller Möglichkeiten legen.
Eigentlich sind mir die Dankessätze zu wenig. Es könnte als Pflichtfloskel verstanden wer- den. Aber- wie bringe ich über, wie wichtig mir dieser Dank ist und wie intensiv ich ihn über- bringen möchte? Ich möchte keine einzelnen Namen hervorheben bei über 180 Helfern. Ich kann keine Geschenke verteilen.
Stefan Zweig hat gesagt: „Dankbarkeit ist das Gedächtnis des Herzens.“ Vielleicht konnte so die Übersicht unserer Aktivitäten 2013 uns ins Gedächtnis bringen, was in Gang gesetzt und erreicht wurde und wie viel Kindern wir helfen konnten. Dieses Bewusstsein ist der eigentli- che Dank. Diese Erinnerung bleibt in unsern Herzen als Dankbarkeit, Dankbarkeit, dass wir helfen konnten.

Maria Mussaeus, Vorsitzende

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Jahresbericht 2012

Zunächst zIm Januar 2012 bat uns Elvira Pöhland, unsere Projektpartnerin in Uganda, um weitere finanzielle Unterstützung. Der Vorstand beschloss, ein weiteres Gesundheitsprojekt von Frau Pöhland zu unterstützen. Auch der Bau einer einfachen Dorfklinik in Burunda im Distrikt Ruteete, 16 km von Fort Portal entfernt, wurde finanziert. Bereits im Sommer war die Klinik betriebsbereit.
Im Februar wurde beschlossen, für zwei weitere Jahre die Personalkosten der „Case Managerin" des Bunten Kreises zu übernehmen, deren Ausbildung von der Aktion Kleiner Prinz finanziert worden war. Wenn ein behindertes Kind nach seiner Geburt oder nach einem Krankenhausaufenthalt nach Hause entlassen wird, ist die Familie oft überfordert. Die Unterstützung des Bunten Kreises ist dann von unschätzbarem Wert.

Im März 2012 flogen Thomas Diehl von der Haiti-Not-Hilfe e.V., Enniger, und unser Projektleiter Dieter Grothues gemeinsam nach Haiti. Dieter Grothues, der zum ersten Mal in Haiti war, zeigte sich anschließend tief beeindruckt von der unvorstellbaren Armut, in der die meisten Menschen dort leben. Wie er berichtete, sind die Kinder in dem von der Haiti-Not-Hilfe und der Aktion Kleiner Prinz gemeinsam betreuten Waisenhaus sehr glücklich. Sie würden liebevoll betreut, und es störe sie nicht weiter, dass sie noch immer in dem Provisorium wohnten, das aus zwei von der Aktion Kleiner Prinz nach dem großen Erdbeben gelieferten Wohncontainern besteht. Bevor sie im Waisenhaus der Stiftung FMCS aufgenommen wurden, lebten diese Kinder auf der Straße oder waren Willkür und Grausamkeit in den Familien ausgesetzt. Dieter Grothues berichtete, nach einigen weiteren bürokratischen Hindernissen könne das wunderschön gelegene Grundstück nunmehr bebaut werden. Die in Haiti übliche und notwendige Mauer sei bereits fertig.
Nach einem Besuch des Heimleiters von FMCS im Juli 2012 beschloss der Vorstand, sich auch am Bau einer Schule finanziell zu beteiligen, die die Haiti-Not-Hilfe auf dem Gelände des geplanten Waisenhauses errichten wollte. Die Schule wurde inzwischen fertiggestellt.

Am 1. April beteiligte sich die Aktion Kleiner Prinz am Tag der offenen Tür im Gewerbegebiet Ost. In der Halle an der Beckumer Straße 36 wurde ganztägig Kinderbetreuung angeboten. Ein besonderer Höhepunkt war der Auftritt von Christoph Bäumer vom Theater Don Kid'schote, Münster, mit seinem Stück „Don Kid'schote will Ritter werden". Christoph Bäumer ist in Warendorf seit Jahren durch seine vorweihnachtlichen Auftritte im Theater am Wall bekannt.
Am 12. Dezember gastierte Christoph Bäumer dann wieder im Theater am Wall mit seinem Stück „Die wunderbare Welt des Dr. Dolittle". Mehr als 500 Kinder ließen sich in zwei Aufführungen von dem Stück begeistern. Auch diesmal verzichtete Christoph Bäumer auf seine Gage und unterstützte damit die Kinderhilfsprojekte der Aktion Kleiner Prinz.

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung der Aktion Kleiner Prinz am 25. April 2012 hielt Dr. Berndt Otte einen beeindruckenden Vortrag über die Verhältnisse im Kongo und die Lebensumstände der Menschen dort. Er berichtete, der erste Bauabschnitt der von der Aktion Kleiner Prinz mitfinanzierten Schule, die „école primaire" (Grundschule) in Kimbulu sei inzwischen fertig und eingeweiht worden. Im August meldete der zuständige Architekt dann die Fertigstellung auch des zweiten Bauabschnitts, der weiterführenden Schule.

Anfang Dezember erhielten wir schreckliche Nachrichten aus Goma. Beim Einmarsch der Rebellen Ende November wurde gemordet und geplündert. Im Bethesda-Krankenhaus konnte vielen Menschen geholfen werden. Zum Schluss gab es aber kaum noch Medikamente. Beim Rückzug plünderten die Rebellen Goma nochmals. Diesmal war auch das von der Aktion Kleiner Prinz mitfinanzierte Kinderkrankenhaus betroffen. Die Rebellen nahmen sämtliche Matratzen mit und alles, was nicht niet- und nagelfest war. Die Aktion Kleiner Prinz, die sich mit dem Bethesda-Hospital nach wie vor verbunden fühlt, stellte unverzüglich Geld für Medikamente zur Verfügung.

Am 2. Juni 2012 fand der vierte Hoffnungslauf für Kinder in Not statt. Bei strahlendem Sonnenschein machten sich 2.622 Menschen für die gute Sache auf den Weg. Insgesamt legten sie 18.790 km zurück. Die Sparkasse Münsterland sponserte auch diesmal jeden zurückgelegten Kilometer mit 1 Euro für die Kinderhilfsprojekte der Aktion Kleiner Prinz.

Ende Juni bekam die Aktion Kleiner Prinz erneut das Spendensiegel des DZI (Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen). Dieses Siegel bescheinigt der Aktion Kleiner Prinz einen verantwortungsvollen Umgang mit den ihr anvertrauten Spendengeldern. Es muss in jedem Jahr neu beantragt werden und wird dem Antragsteller erst nach genauer Prüfung zuerkannt. Die Aktion Kleiner Prinz hat es seit 2002 in ununterbrochener Folge erhalten.

Im September stimmten wir dem Projektantrag unseres Projektpartners Benjamin Schaeffer von der ARO Pakistan zu und bewilligten die Mittel für den Bau von 35 Einfachhäusern in der Provinz Sind, Pakistan. Das Interesse der Weltöffentlichkeit hatte sich nach der Flutkatastrophe in Pakistan im Juli 2010 und ersten Hilfsmaßnahmen längst anderen Ländern und neuen Katastrophen zugewandt. Doch Herr Schaeffer berichtete uns, die Not der Menschen in dem vom Hochwasser betroffenen Gebieten sei unverändert groß. Noch immer hätten viele Familien keine feste Unterkunft. Aus dem Abschlussbericht über die Baumaßnahme, den Herrn Schaeffer im Dezember 2012 schickte, entnahmen wir zu unserer Freude, dass dank günstiger Wechselkurse statt der vorgesehenen 35 Häuser 37 Häuser gebaut werden konnten.
Nur kurze Zeit später bat Herr Schaeffer nochmals um die Hilfe der Aktion Kleiner Prinz: Beim Bau der Einfachhäuser im Überschwemmungsgebiet war ihm eine provisorische Zeltschule aufgefallen, in der die Kinder unter gesundheitsgefährdenden Bedingungen auf dem Boden hockend lernten. Staub und Dreck hatten bei vielen Kindern und Lehrern bereits zu Augenproblemen und Atemwegserkrankungen geführt. Wir bewilligten die Mittel für den Bau einer neuen Schule, und auch sie konnte schon Ende 2012 fertiggestellt werden. Mehr als 80 lernbegierige Kinder besuchen inzwischen die neue Schule.

Vom 29. September bis einschl. 3. Oktober 2012 fand in unserem Zentrum an der Beckumer Straße der 6. große Trödelmarkt statt, zu unserer großen Freude mit einem Rekordergebnis. 30.300 Euro wurden in den 5 Verkaufstagen mit Hilfe von rund 70 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für unsere Kinderhilfsprojekte erwirtschaftet.

Am 28. November wurden im Rahmen unserer jährlichen Weihnachtspäckchenaktion mehr als 11.000 Päckchen auf den Weg nach Satu Mare und Medias in Rumänien gebracht.
Danach packte die Caritas hier in Warendorf mit finanzieller Hilfe der Aktion Kleiner Prinz noch 137 Päckchen für deutsche Kinder, denn auch in der Warendorfer Region gibt es mehr und mehr Eltern, die ihren Kindern zu Weihnachten kein Geschenk kaufen können.

Soweit die Ereignisse des Jahres 2012. Neben den hier erwähnten Projekten, in denen sich 2012 Neues ergab, förderte die Aktion Kleiner Prinz 2012 weiterhin ihre langfristigen Projekte wie das Krankenhaus in Afghanistan, die „Oase" und zwei Kindergärten in Bosnien, das Waisenhaus in Indien, die deutsch-pakistanische Schule in Pakistan und das Reha-Zentrum in Rumänien.

Natürlich ist die Hilfe für Kinder in den ausländischen Notstandsgebieten Schwerpunkt der Arbeit der Aktion Kleiner Prinz. Aber auch in Deutschland gibt es finanzielle und emotionale Not. Deshalb unterstützen wir neben der Caritas und dem Bunten Kreis regelmäßig das Warendorfer Frauenhaus. Auch an der Finanzierung eines Notfallfahrzeugs hat sich die Aktion Kleiner Prinz beteiligt, in dem Angehörige nach Unfällen einen ruhigen Zufluchtsort finden.

Maria Mussaeus, Vorsitzende

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