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Die Menschen haben diese Wahrheit vergessen, sagte der Fuchs,
Aber du darfst sie nicht vergessen.
Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast...

Antoine de Saint-Exupéry, 'Der kleine Prinz'

Aktuelles zum Projekt "Langzeit-Engagement im Kongo" (3)

Aktion Kleiner Prinz beteiligt sich am Bau eines Kindergartens in Kikwit/Kongo und bittet um Spenden

In einer Sondersitzung beschloss der Vorstand der Aktion Kleiner Prinz, den Bau einer "école maternelle" (Vorschule) in Kikwit finanziell zu fördern. Bischof Bodika hatte dieses Projekt gemeinsam mit unserem langjährigen Projektpartner Dr. Berndt Otte bei einem Besuch in Warendorf vorgestellt und um Unterstützung gebeten. "Wenn sich etwas ändern soll, muss man bei den Kindern anfangen", sagte er.

Infolge eines Bürgerkrieges in der Provinz Kasai (Ursache war die Vertreibung der Menschen aus einem Dorf, das auf einer Diamantmine lag), ist in Kikwit die Flüchtlingszahl sprunghaft gestiegen. Zwei Drittel von ihnen sind Kinder.

Bischof Bodika erläuterte seine Pläne. Er möchte in der Bevölkerung eine neue Mentalität schaffen. Die besonderen Probleme im Kongo seien Aberglaube, Zauberei und die Stammesfeindschaften. Um dem entgegenzuwirken, muss die Erziehung natürlich bei den Kleinsten ansetzen. Deshalb sieht der Bischof den Bau eines Kindergartens als vorrangig an. Ein Plan liegt bereits vor. Die Baukosten werden sich auf ca. 30.000 Euro belaufen.

Der Vorstand der Aktion Kleiner Prinz erklärte sich bereit, sich an der Finanzierung zu beteiligen, und ruft zu Spenden für den Kindergarten Kikwit auf.

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Dr. Otte berichtet über Erfolge seiner Arbeit und weitere geplante Hilfen im Kongo

Nach einem 14-tägigen Aufenthalt im Kongo stattete unser Projektpartner Dr. Berndt Otte der Aktion Kleiner Prinz einen kurzen Besuch ab. Er brachte gute Nachrichten. Mit finanzieller Unterstützung der Aktion Kleiner Prinz wurde in Kalungu, ca. 50 km von Goma entfernt, eine Geburtshilfestation gebaut, die hygienischen Standards entspricht. Das Gebäude ist jetzt fertig gestellt, der Bericht des zuständigen Architekten liegt vor. Die bisher häufigen Komplikationen und Todesfälle bei Geburten dürften damit der Vergangenheit angehören.

Besuch von Dr. OtteAber Dr. Otte hatte nach seiner Reise nicht nur Berichte, sondern auch neue Projektanträge im Gepäck. So bat er die Aktion Kleiner Prinz um die Finanzierung eines Kindergartens in einfacher Bauweise und den Kauf neuer Batterien für die von der Aktion Kleiner Prinz finanzierte Solaranlage auf dem Bethesda-Hospital in Goma. Ein weiteres, größeres Projekt ist der Neubau einer Tischlerwerkstatt in Bandundu, in der Jugendliche ausgebildet werden. Für die bereits zur Verfügung gestellten neuen Maschinen, die den veralteten Maschinenpark ersetzen, bedankten sich die Bewohner Bandundus mit bewegenden Worten: "Danke, Dr. Otte. Sie helfen uns, den Exodus der Jugend zu verhindern". Wie überall, sind auch im Kongo neben Krankenhäusern Schul- und Ausbildungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche die wirksamste Hilfe und die einzige Möglichkeit, die Flucht oder Auswanderung der jungen Menschen zu verhindern.

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