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Die Menschen haben diese Wahrheit vergessen, sagte der Fuchs,
Aber du darfst sie nicht vergessen.
Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast...

Antoine de Saint-Exupéry, 'Der kleine Prinz'

News (162)

Weihnachtspäckchen gut in Rumänien angekommen

Gerade kam aus Rumänien die gute Nachricht: Alle Päckchen sind sowohl in Satu Mare als auch in Medias gut angekommen. Die ersten sollen schon zu Nikolaus verteilt werden, die restlichen natürlich bis Weihnachten. Die Caritas Satu Mare und Frau Tillmann, stellvertretende Bürgermeisterin von Medias, bedanken sich herzlich bei allen, die zum Gelingen dieser großartigen Aktion beigetragen haben.

Das Artikel-Bild ist vom letzten Jahr.  Sobald wir neue Fotos vom Verteilen der Päckchen haben, werden wir einige davon an dieser Stelle veröffentlichen.

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Ergebnis der Weihnachtspäckchenaktion übertrifft alle Erwartungen: 12.600 mal Weihnachtsfreude für rumänische Kinder

Das hätte niemand für möglich gehalten: Das wunderbare Ergebnis von 2018 wurde nochmals übertroffen. Den ganzen Vormittag herrschte auf dem Warendorfer Wilhelmsplatz reges Kommen und Gehen. Kindergruppen gaben stolz ihre gesammelten Päckchen ab, und in langer Schlange trafen die Fahrerinnen und Fahrer der Aktion Kleiner Prinz ein mit den Päckchen, die sie aus den umliegenden Orten abgeholt hatten. Kurz nach Abschluss der Aktion stand fest: Etwas mehr als 12.600 Päckchen sind auf dem Weg nach Rumänien. Nicht nur Marie-Luise Mönnigmann, "Cheforganisatorin" der Weihnachtspäckchenaktion, ist überwältigt. Unser großer Dank geht an alle, die zu diesem wunderbaren Ergebnis beigetragen haben: die OrganisatorInnen in den Kindergärten, Schulen und Vereinen, die Helferinnen und Helfer, ohne die nichts liefe, und nicht zuletzt an die vielen eifrigen Päckchenpacker und Päckchenpackerinnen.

     

       

Die Weihnachtspäckchen kamen nicht nur aus der Warendorfer Region. Schon Tage vor der Aktion waren hunderte von Päckchen aus Altenberge, Berlin, Dülmen, Emsdetten, Havixbeck, Ibbenbüren, Lengerich, Saerbeck und Wickede Ruhr abgeholt worden.

 

 

 

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Drittes Haus für Roma-Familie in Siebenbürgen fertig gestellt

"Herzlichen Dank für die großzügige Unterstützung unserer Hausbau-Projekte in Altana. Sie haben dafür gesorgt, dass drei Familien ein menschenwürdiges Zuhause haben. Kaum jemand von uns kann ermessen, was es für die Familien bedeutet. Insbesondere etwas ältere Kinder erkennen deutlich die einschneidenden Verbesserungen. Interessant ist auch immer zu sehen, wie die Familien ihre neuen Häuser pflegen. Es ist ihnen sehr wichtig, dass es immer sauber ist. In Altena lebt jetzt kein Kind mehr in einer Hütte. Das war das Ziel, das wir uns Anfang des Jahres gesetzt hatten, und das haben wir erreicht,"  schreibt Frau Knappe von der Kinderhilfe Siebenbürgen.

Unsere Projektpartnerin Jenny Rasche hat jetzt die Abschlussberichte für Häuser 2 und 3 geschickt. Die Menschen sind glücklich in ihren neuen Häusern.

     

 

 

 

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Vorbereitungen für die Weihnachtspäckchenaktion am 27. November laufen auf Hochtouren

Traditionell findet am letzten Mittwoch im November auf dem Warendorfer Wilhelmsplatz die Weihnachtspäckchenaktion statt. Tausende liebevoll verpackte Päckchen werden in die beiden bereit stehenden LKW geladen, die sich noch am selben Tag nach Satu Mare und Medias / Rumänien auf den Weg machen. Die Päckchen sind für bedürftige rumänische Kinder bestimmt und für viele dieser Kinder das einzige Weihnachtsgeschenk überhaupt.

Rund 200 Kindergärten, Schulen, Vereine und sonstige Gruppen, die sich in den Vorjahren an der Aktion beteiligt haben, wurden per E-Mail informiert und gefragt, ob sie auch 2019 mitmachen. Viele positive Rückmeldungen sind schon eingegangen.

Mehr und mehr Päckchen bekommen wir auch von Einzelpersonen, denen es Freude macht, Freude zu schenken. Das ist einfach wunderbar. Wenn auch Sie sich beteiligen möchten, finden Sie hier die Vorschläge zum Päckcheninhalt als pdf-Datei.

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Grillabend für die Helferinnen und Helfer als kleines Dankeschön

Mit einer Einladung zum Grillen bedankte sich der Vorstand der Aktion Kleiner Prinz bei seinen Helferinnen und Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz. Viele folgten der Einladung, und in gemütlicher Runde bei Grillwurst und selbstgemachten Salaten ließ man den Trödelmarkt Revue passieren. In einer kleinen Ansprache hob Dr. Michael Quinckhardt die Bedeutung des ehrenamtlichen Einsatzes der Helferinnen und Helfer hervor. Der Trödelmarkt hat sich aus kleinen Anfängen entwickelt und brachte in diesem Jahr die unglaubliche Summe von rund 58.000 Euro ein.

           

 

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Trödelmarkt erfolgreich abgeschlossen

Den letzten Trödeltag nutzten viele Kunden, um ein "Schnäppchen" zu machen. Viele schöne Dinge wechselten für kleines Geld den Besitzer. Es wurde gefeilscht und gelacht, und am Abend waren die Helferinnen und Helfer müde, aber zufrieden. Schatzmeister Johannes Kremers und sein Vorgänger Helmut Westekemper, nach wie vor die "gute Seele" der Finanzen, schleppten bereitwillig Säcke mit Kleingeld zur Bank. Fest steht, dass der diesjährige Trödelmarkt überaus erfolgreich war und dazu beitragen wird, dass die Aktion Kleiner Prinz weiterhin ihre Projekte für Kinder in Not finanzieren kann. Wir bedanken uns bei unseren Spendern sowie den Kunden, die mit ihren Einkäufen die gute Sache unterstützt haben. Unser besonderer Dank aber geht an die rund 100 Helferinnen und Helfer, ohne deren unermüdlichen Einsatz der Trödelmarkt nicht stattfinden könnte. Besonders hervorzuheben ist die gute, kameradschaftliche Stimmung, die sowohl bei der Vorbereitung, beim Trödelmarkt selbst als auch beim Aufräumen herrschte. Die Arbeit für Kinder machte und macht allen sichtlich Spaß.

"Nach dem Trödel ist vor dem Trödel". Natürlich nehmen wir weiterhin gern dienstags von 10 - 12 Uhr und donnerstags von 15 - 17 Uhr Sachspenden entgegen, die teils für den nächsten Trödelmarkt eingelagert, teils nach Bosnien oder Rumänien geschickt werden.

 

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Zweite Roma-Familie in Siebenbürgen konnte in ihr neues Haus einziehen

Gute Nachrichten aus Siebenbürgen: Ein zweites von der Aktion Kleiner Prinz gefördertes Haus konnte fertig gestellt werden. Einer weitere Roma-Familie und vor allem ihren Kindern wird dadurch die Chance auf eine bessere Zukunft geboten.

Mit dem Bau eines dritten Hauses soll in Kürze begonnen werden. Die Aktion Kleiner Prinz übernimmt auch hier die Kosten für das Material.

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Von der Aktion Kleiner Prinz gefördertes Haus für Roma-Familie fertig gestellt

Rechtzeitig vor der Geburt des zweiten Kindes konnte das neue Häuschen für eine Roma-Familie fertig gestellt werden. Die Hütte, die von der Familie bisher bewohnt wurde, war stark einsturzgefährdet. Die "Kinderhilfe für Siebenbürgen e.V." stufte das Bauvorhaben als vorrangig ein, und die Aktion Kleiner Prinz bezahlte das notwendige Material und die Einrichtung. "Die Bauarbeiten erfolgten unter der Anleitung eines Fachmannes einer Baufirma", schreibt die Kinderhilfe für Siebenbürgen. "Die Helferarbeiten wurden von Freunden der Familie durchgeführt".

Die Aktion Kleiner Prinz hofft auf weitere Spenden unter dem Stichwort "Kinderhilfe für Siebenbürgen",damit mehr Familien eine menschenwürdige Unterkunft bekommen.

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Hausbau-Projekt für Roma-Familien in Siebenbürgen / Rumänien angelaufen

 

Das erste Haus für eine bedürftige Roma-Familie ist in Arbeit. Die Planungen für das Projekt begannen im April nach dem Besuch einer Delegation der Aktion Kleiner Prinz bei Jenny Rasche (Kinderhilfe für Siebenbürgen e.V.) in Rumänien. Die Teilnehmer waren schockiert von der Wohnsituation der Familien in der besuchten Roma-Siedlung. Die Familien leben dort in Schmutz und Elend, und das wirkt sich natürlich auch negativ auf die Entwicklung der Kinder aus. Die Delegation aus Warendorf gewann einen positiven Eindruck von Jenny Rasche und ihrer Kinderhilfe für Siebenbürgen e.V., die sich seit Jahren vor Ort für die Familien einsetzt. Der Vorstand der Aktion Kleiner Prinz beschloss, das Projekt der Kinderhilfe Siebenbürgen nach Kräften zu unterstützen. Gemeinsam entwickelte man den Plan, Baumaterialien für Roma-Familien zu finanzieren, die diese in die Lage versetzen sollen, mit Hilfe einer Fachkraft, die ihnen zur Seite gestellt wird, ein einfaches Zwei-Zimmer-Häuschen in Eigenleistung zu errichten. Dieses Verfahren hat sich bereits vielfach bewährt: Durch die eigene Mitarbeit wird das Erreichte dann auch wertgeschätzt.

Die Aktion Kleiner Prinz hat zunächst Unterstützung in kleinerem Umfang zugesagt. Natürlich ist weitere Hilfe dringend erforderlich, um mehr Kinder aus ihrem Elend zu holen und ihnen eine Perspektive zu geben. Um wirksam helfen zu können, bitten wir um Spenden unter dem Stichwort "Kinderhilfe Siebenbürgen" auf das Konto der Aktion Kleiner Prinz bei der Sparkasse Münsterland Ost, IBAN DE46 4005 0150 0062 0620 62.

         

 

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2348 Menschen "erlaufen" 19.495 Euro für Kinder in Not

Der "Hoffnungslauf für Kinder in Not" 2019 war der erfolgreichste in seiner 11-jährigen Geschichte. Neben vielen Einzelpersonen und Familien machten sich am Samstag nach Pfingsten auch zahlreiche Gruppen für die gute Sache auf den Weg. Man sah nicht nur Läufer, sondern Familien mit Kleinkindern in Kinderwagen sowie Gruppen mit Rollstühlen und Rollatoren. Den ganzen Tag herrschte reges Treiben "Zwischen den Emsbrücken". Anfangs lachte die Sonne mit den Teilnehmern und Organisatoren um die Wette, aber auch ein kräftiger Regenguss in der Mittagszeit konnte die gute Laune nicht trüben. Am Abend  stand das wunderbare Ergebnis fest: 2348 Teilehmerinnen und Teilnehmer legten insgesamt 19.495 Kilometer zurück. Das bedeutet, dass die Sparkasse Münsterland Ost der Aktion Kleiner Prinz 19.495 Euro für ihre Kinderhilfsprojekte zur Verfügung stellen wird.

Die Aktion Kleiner Prinz bedankt sich bei allen, die zu diesem wunderbaren Erfolg beigetragen haben: den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, den Helferinnen und Helfern, ohne die die Veranstaltung nicht hätte stattfinden können, und nicht zuletzt beim großzügigen Sponsor, der Sparkasse Münsterland Ost.

  

 

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Pater Tom, die Brückenbauer und die Aktion Kleiner Prinz

 

„Wir haben mit dem Geld Ihrer Spender gut gewirtschaftet“, bilanzierte Pater Tom, eigentlich Tomichan Mattathiveliyil, zu Beginn seines Besuchs bei der Aktion Kleiner Prinz. Begleitet wurde er von Oliver Prinz, dem stellvertretenden Vorsitzenden des gemeinnützigen Vereins „Die Brückenbauer“. Diesen hatte der Geistliche, der lange Jahre als Priester in Warendorf tätig war, zusammen mit einer Handvoll engagierter Christen gegründet mit dem Ziel, Menschen in Not in der Heimat des Paters zu unterstützen. 2016 ist dieser nach Südindien zurückgekehrt und arbeitet nun als Provinzial des Vincentinerordens. Als im August des letzten Jahres eine furchtbare Flutkatastrophe die Provinz Kerala heimsuchte und die Menschen ihrer Habe und ihrer Behausung beraubte, wandte sich Pater Tom an die Brückenbauer, die wiederum Kontakt zu der Aktion Kleiner Prinz aufnahmen. Zusammen beschlossen beide Vereine zu helfen, und zwar mit der finanziellen Unterstützung notleidender Familien beim Bau schlichter neuer Häuser.
Nun, bei seinem Besuch, konnte Pater Tom erste Erfolge der gemeinsamen Bemühungen vorweisen. Drei Familien konnten ihre mit den Spendengeldern errichteten Häuser in Besitz nehmen. „Dabei war für uns wichtig, dass die Familien so viel Eigenleistung erbringen mussten, wie sie konnten“, erklärt Pater Tom. „Es ist eine Frage der Würde, dass sie Hilfe nicht als milde Gabe empfangen müssen. Sie sollen auch stolz darauf sein können, was sie selbst geleistet haben, egal, ob sie beim Bau selbst mitangefasst oder zum Beispiel für die Arbeiter gekocht haben.“
Bedingung für die komplette oder teilweise Finanzierung der einfachen Häuser war die Bedürftigkeit der Familien. Dabei spielt für die Vincentiner weder die Religions- noch die Kastenzugehörigkeit eine Rolle. Insgesamt sei Kerala relativ stark christlich geprägt mit einem Anteil der Christen von etwa 20 Prozent. Das Zusammenleben mit Hindus und Moslems sei unproblematisch, Standard und Menge sozialer Hilfestellungen seien deutlich größer als in anderen, eher hinduistisch geprägten Provinzen. Pater Tom fasst abschließend zusammen: „Das und Ihre Spendenbereitschaft sind gute Voraussetzungen für einen Wiederaufbau.“

 

 

 

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Bericht über Hilfen in Madagaskar

"Ich freue mich, Ihnen heute mitteilen zu können, dass dank der finanziellen Unterstützung durch Aktion Kleiner Prinz e.V. alle Projektvorhaben umgesetzt werden konnten. Die Salesianer haben lebenswichtige Lebensmittel wie Reis, Mais und Bohnen verteilt und die Menschen mit sauberem Trinkwasser versorgt, Viele Brunnen konnten gereinigt und so der Entstehung von Krankheiten vorgebeugt werden", schreibt Frau Beckedorff, Projektreferentin bei unserer Projektpartnerin, der Don Bosco Mission in Bonn. Die Aktion Kleiner Prinz hatte sich nach den Zyklonen Ava und Eliakim im März 2019, die im Norden Madagaskars ein ganzes Dorf zerstört hatten, finanziell an den Soforthilfemaßnahmen der Don Bosco Mission beteiligt. Weiter berichtet Frau Beckedorff, dass dank der geleisteten Hilfen die Schulen schnell den Betrieb wiederaufnehmen und die Bauern ihre Felder wieder herrichten und bestellen konnten.

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Mitgliederversammlung bringt personelle Veränderungen im Vorstand der Aktion Kleiner Prinz

Die Aktion Kleiner Prinz hat einen neuen Schatzmeister, einen neuen stellvertretenen Vorsitzenden und eine neue Pressereferentin. Auch Beisitzerposten wurden neu besetzt. Das ist das Ergebnis der Mitgliederversammlung vom 14. Mai 2019.

Schatzmeister Helmut Westekemper, als Gründungsmitglied seit 1993 für die Finanzen der Aktion Kleiner Prinz verantwortlich, hatte bereits vor Monaten angekündigt, aus gesundheitlichen Gründen die Buchhaltung abgeben zu wollen. Er erklärte sich aber bereit, als Beisitzer zu kandidieren, so dass der Übergang fließend und harmonisch erfolgen kann. Johannes Kremers, der von der Versammlung zum neuen Schatzmeister gewählt wurde und die besten Voraussetzungen für das Amt mitbringt, kann also in der Einarbeitungszeit vom Erfahrungsschatz seines Vorgängers profitieren.

Klaus Chmiel, bisher stellvertretender Vorsitzender der Aktion Kleiner Prinz, hatte ebenfalls den Wunsch geäußert, arbeitsmäßig ein wenig kürzer zu treten. Auch er kandidierte als Beisitzer und wurde von der Versammlung gewählt. Neuer stellvertretender Vorsitzender ist Martin Schulte, schon seit einem Jahr als Beisitzer für die Aktion Kleiner Prinz tätig und für Sachspenden zuständig.

Mit einem Präsent und viel Applaus für die geleistete Arbeit wurde Elke Seul, seit sechs Jahren Pressereferentin der Aktion Kleiner Prinz, aus dem Vorstand verabschiedet. Als zweite Pressereferentin wurde Eva-Maria Schmitz neu in den Vorstand gewählt. Pressesprecherin Ricarda Reker-Nass und die Beisitzerinnen Marion Schubert und Marie-Luise Mönnigmann wurden in ihren Ämtern bestätigt. Beate Färber wurde als Beisitzerin neu gewählt.

Die Beisitzerinnen Marion Schubert und Marie-Luise Mönnigmann wurden in ihren Ämtern bestätigt. Neu für den Vorstand kandidierte Beate Färber, die schon seit Jahren als Helferin bei den verschiedensten Aktionen im Einsatz ist. Sie wurde von der Versammlung als Beisitzerin gewählt.

Den ausführlichen Jahresbericht 2018 des Vorsitzenden finden Sie hier als pdf-Datei.

 

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Projektreise nach Rumänien - die Hilfe der Aktion Kleiner Prinz kommt an

„Es ist gut für die Zusammenarbeit, wenn man sich gelegentlich trifft und persönlich mit den Partnern vor Ort sprechen kann“, begründet Michael Quinckhardt, Vorsitzender der Aktion Kleiner Prinz, die diesjährige Reise einer dreiköpfigen Delegation nach Rumänien. Besucht wurde als erstes die Caritas Satu Mare, langrähriger Projektpartner der Aktion Kleiner Prinz. Die Aktion Kleiner Prinz unterstützt die Caritas mit Hilfstransporten und finanziert das Reha-Zentrum St. Josef.

Ein weiteres Ziel der Reise war die Stadt Medias, die seit Jahren ca. die Hälfte der Weihnachtspäckchen bekommt. „Das ist jedes Jahr eine große Freude für uns“, bestätigte Christine Thellmann, die stellvertretende Bürgermeisterin von Medias beim Empfang der Reisegruppe im Rathaus der Stadt. „Wir haben hier so viele arme Kinder, denen das Herz aufgeht, wenn sie ein Päckchen geschenkt bekommen. Sie wissen, dass Kinder in Deutschland für sie etwas Schönes eingepackt haben. Kinder helfen Kindern, das ist die schönste Hilfe überhaupt.“

Letzte Station der Reise war Sibiu, die Stadt, in der Jenny Rasche das Zentrum ihrer Aktivitäten hat. Sie ist bekannt aus zwei Reportagen des WDR (die letzte gesendet am 13. Januar 2019 und anzuschauen über die ARD-Mediathek). Die junge Frau unterstützt zur Zeit etwa 200 Kinder, zumeist Roma. Ihre Devise lautet: „Du kannst nicht Menschen leben lassen wie Hunde und erwarten, dass sie sich wie Menschen verhalten.“ Entsprechend geht es bei ihrer Arbeit nicht nur um misshandelte und traumatisierte Kinder, sondern auch um die Verhältnisse, in denen sie leben. „Ich kümmere mich um jede Romasiedlung, auf die ich stoße und die Hilfe braucht, und grenze keinen aus, auch wenn zum Beispiel Alkoholprobleme vorliegen. Nur durch permanente Hilfe kann ich etwas an den Lebensbedingungen ändern.“ Ihre Einsicht: „Man muss den Roma zugestehen, Roma zu bleiben. Es bringt nichts, sie in Plattenbauten in die Nähe rumänischer Normalbürger zu verfrachten. Das muss schiefgehen, denn die kulturellen Unterschiede sind einfach zu groß.“ Statt dessen beschäftigt sie einen Maurer in Vollzeit, der mit ihr die Romasiedlungen aufsucht und den Familien, die in Lehmhütten oder unter Zeltplanen leben, ein Angebot macht: Hilfe beim Hausbau, unter der Voraussetzung, dass die Familie vier Männer stellt, die den Bau eines einfachen Wohnhauses unter der Anleitung des Profis selbständig bewerkstelligen. „Das ist sehr wichtig, dass sie selbst angefasst haben. Dann wird auch nichts wieder zerstört, es ist ja ihrer eigenen Hände Werk“, so Jenny Rasche. „Und die Männer fühlen sich dadurch ernstgenommen und erfahren Achtung.“ Das Baumaterial stellt Jenny Rasches Organisation.
Ein solches Haus wird oft auf Gelände gebaut, das nicht wirklich den Roma gehört. Es wird von den Kommunen durch den Bau von Wasser- und Stromleitungen in der Regel aber später legalisiert, denn der Vorteil liegt auf der Hand: Die Roma bleiben unter sich, können aber anständig leben.
Jenny Rasche berät zudem die Romafrauen über Empfängnisverhütung. „Wenn einige Frauen erst einmal begriffen haben, dass sie nicht unbedingt jedes Jahr ein Kind bekommen müssen, dass sie ihre schon vorhandenen Kinder dann auch besser versorgen können, spricht sich das unter ihnen herum und andere schließen sich an. Die Kindersterblichkeit ist hoch, viele sind unterernährt. Weniger Kinder bedeutet weniger Hunger für die, die schon da sind.“ - Die Aktion Kleiner Prinz wird die Arbeit von Jenny Rasche nach Kräften unterstützen.

 

 

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Erfolgreiche Arbeit im Reha-Zentrum St. Josef in Satu Mare / Rumänien

Anlässlich ihrer Reise nach Rumänien besuchte die Delegation der Aktion Kleiner Prinz natürlich auch das Rehabilitationszentrum St. Josef in Satu Mare. Hier werden rund 100 Kinder im Alter von null bis etwa sieben Jahren, die unter Geburtsschäden oder sonstigen Behinderungen leiden, unter anderem nach der sehr wirkungsvollen Vojta-Methode behandelt. Die TherapeutInnen sind hochqualifizierte SpezialistInnen. Um in den Genuss der Behandlung zu kommen, die möglichst früh einsetzen und zunächst mehrmals die Woche erfolgen sollte, kommen die Eltern oft von weither aus dem ganzen Kreis Siebenbürgen. „Es wäre schön, wenn wir eine weitere Filiale - eine kleine haben wir im Nordwesten schon eingerichtet – aufbauen könnten“, wünscht sich Janos Boros, „denn die Wartezeiten sind bei Entwicklungsverzögerungen oft einfach zu lang.“

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Die Hilfstransporte der Aktion Kleiner Prinz sind wichtig für die Menschen in Rumänien

„Wir sind sehr auf die Sachspenden der Aktion Kleiner Prinz angewiesen“, erläuterte Janos Boros, Priester und Leiter der Caritas Satu Mare, den drei Besuchern aus Deutschland. „Rund 40 Prozent der rumänischen Bevölkerung lebt an der Armutsgrenze, 10 Prozent sogar darunter. Seit neunzehn Jahren können wir uns darauf verlassen, von der Aktion Kleiner Prinz Kleinmöbel, Haushalsgegenstände, Spielzeug, Kleidung und anderes geliefert zu bekommen. Wir haben große Lager, in denen die Ware sortiert und aufbewahrt wird, und Spezialisten, die genau wissen, welche Verkaufsstelle gerade was braucht. Das Beliefern geht reibungslos, sodass unsere Kunden immer aus einem guten Warenangebot auswählen können.“ Die Preise für die Waren sind so niedrig, dass auch sehr arme Menschen zugreifen und sich mit Lebensnotwendigem eindecken können. „Und mit dem Erlös finanzieren wir unsere Sozialprojekte“, so Janos Boros.

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